About Chris

Chris Als ich 6 Jahre alt war besuchte ich Zusammen mit meiner Mutter eine Zirkusvorstellung! Ich versuchte der show zu folgen, aber ich bin noch klein, ich sitze in den hinteren Rängen und sehe nichts. Ich langweile mich ein bisschen. Aber plötzlich erscheint über den Köpfen ein Künstler. Er schwebte leicht und luftig. Er bedachte seine Schritte, reflektiert seine Bewegungen. Es scheint anmutig und Geschmeidigkeit. Ich sehe seine Füße nicht, ich verstehst nicht, wie er es macht. Ich denke er fliegt. Ich bist inspiriert. Der Raum applaudiert, der Künstler verschwindet. Und wieder kann man nichts sehen. Aber Ich falle nicht in Langeweile zurück: Ich spiele diese unglaubliche Szene in meinem Kopf nach! Ich hatte mein SinnBild gefunden! Mir ist klar ich will fliegen! Genau wie der Mann! In diesem Moment glaube ich mit all meinem sein das ich eines Tages so fliegen kann! Ich habe keine Ahnung wie das geht oder was es baucht! Aber ich habe ein starkes Ziel. Ich erzähle euch die Geschichte meiner Heldenreise! Als ich vom Zirkusbesuch mit meiner Mutter nach hause komme, baut mir mein Vater am nächsten Tag eine Seiltanz Struktur im Garten! Sommer und Winter fand man mich im Garten. Ich als Kind hatte Spaß, daran das Seil zu reiten, mit ihm zu schwingen, ihm zu folgen. Ich mochte die Empfindungen, die es dir gibt. Auf dem Seil kann ich mich frei fühle, ich kann mich bewegen auf Wege wie es sonst nicht möglich ist! wir laufen immer auf einem Fixen Boden, aber auf dem Seil ist umgekehrt der Boden Bewegt sich! Ich Bewege den Boden und ich kontrolliere meinen Boden. Das ist eine befreiende Epfindung? Ich imitiere in meinem Kopf den Seiltänzer! Mit 16 zog nach Belgien an die Ecole Supérieure des Arts du Cirque in Brüssel. Das war wie als Harry Potter nach Hogwarts kam. Ich bekahm ein Einladungs Brief. Es war die perfekte Blase! Eine sehr enge Gesellschaft deren Leben den glichen Fokus hat. 7/24 mit gleichgesinnten! Und einer unserer Lehrer sah aus wie Snape! Jeden Tag ging es nur um Kunst und Zirkus. Wir hatten alle diese eigenartigen Unterrichtsstunden die sonst niemand hatte. Es ging um technique und tricks! Um Millimeter und Sekunden in denen man die grenzen des möglichen hinausschiebt! Tag für Tag trainiere ich und trainiere wieder. Ich muss in dieser Figur erfolgreich sein, anmutig, flüssig und in der Lage sein, reibungslos bei jedem einzelnen Versuch die Figur zu landen. An guten wie an schlechten Tagen muss Ich in der Lage sein, die Illusion von Einfachheit, Leichtigkeit und vom Schweben zu vermitteln. Es gab Tage die waren sehr frustrierend. Im Schauspielunterricht blockierte ich mich oft selber und wollte einfach nicht aus meiner komfortzone! Ich wusste das ich mir selber im Weg stehe und dennoch war es fast unmöglich aus mir herauszukommen! Mir diesem inneren Ringen gelang es mir nicht die Aufgaben aus vollem Potenzial zu schöpfen. Auch die Trampolin und Akrobatik klasse war oft frustrierend! Ich wollte doppelt geschraubte Saltos machen, .. aber Akrobatik war mir nicht im Blut! Ich bin ein Seiltänzer. Ich entschied mich oft gegen die gefährlichen Sprünge aus Angst vor Verletzungen die hatten mich viel kosten können. Hank herum muss ich die Eigenverantwortung übernehmen und mit dem wissen Leben, das wenn ich in der Zukunft einmal vor einem Direktor stehe und wenn dieser fragt wer von euch kann den verrückten Sprung? Dann würde ich nicht dazu gehören! Es geht immer um Perfektion! Ich wollte Perfekt sein! Und ich bin als Perfektionist geboren. Das war und ist mein innerer Zwist! Es gab in meinem Kopf immer 2 Versionen von mir. Der Perfekte Chris und der reale Chris. Ich musste lernen mich nicht ständig mit meiner Vorstellung vom Perfekten Chris zu vergleichen und die Realität zu bekriegen! Ich durfte lernen das ich gut genug bin und mein bestes in dem Moment als perfekt zu betrachten! Zufrieden zu sein aber nicht zufrieden zu geben! Seit meinem Abschluss an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque in Brüssel habe ich mit meiner Seiltanz Nummer unter anderem: im Circus Monti in der Schweiz, im Cirque du Soleil in New York, im GOP Varieté in Deutschland und bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in London gespielt. Dann eines Tages führte meine Tour durch die Stadt meiner Kindheit. Das war für mich der Moment der Einweihung meiner Heldenreise. Jetzt ist die Zeit gekommen. Ich verlasse die Lodges. Ich gehe auf die Bühne. Das Publikum applaudiert. Er ist warm. Ich fühle mich getragen. Ich steige auf mein Seil wie dieser Künstler, der mich in der Vergangenheit inspiriert hat. Ich spiele meine Nummer ab, ich bin wie auf einer Wolke. Ich fühle alle Muskeln in meinem Körper und die geringsten Vibrationen des Seils. Ich schwebe zwischen dem Boden und dem Dach des Zeltes. Ich fühle das Seil als wäre es eine Erweiterung meiner selbst. Ich konzentriere mich darauf, mein mehr als mein bestes zu geben. Weil jetzt bin ich an der Reihe die Zuschauer zu überraschen und zu inspirieren. Ich sehe mich als kleiner junge dort auf einem Stuhl. Ich sehe das Kind, das ich war. Das Lächeln deines Blicks. Deine Arme ahmen meine Bewegungen nach. Deine Mutter applaudiert und umarmt dich und freut sich, diese Emotion mit dir zu teilen. Ich verbeuge mich, ich gehe raus. Ich bin sowohl aufgeregt als auch ausgelaugt. Ich gab alles, was ich hatte, und ich erhielt die gemeinsame Emotion, die kollektive Energie, der Zuschauer. Ich hörte das flüstern, ich fühlte den atmen und die Anspannung. Ich habe ihr Vergnügen gesehen. Sie haben sich gefragt, wie es ist hier oben zu stehen. Ich glaube ich habe die Antwort. Ich bin überwältigt. Ich freue mich. Auf YouTube sehe ich eine Cirqu du Soleil Artistin! Und sehe wie sie an Bändern durch die Luft schwingt. Da sah es für mich so aus als ob sie fliegt! Sie hielt mit einer Hand einen Riemen fest, der sie hoch in die Luft zog. Ihre Haare und Beine wirbelten durch die Luft, während sie wie der Wind frei flog. Ich war inspiriert und habe das Video allen meinen Artisten Kollegen gezeigt. Sie sagten mir, dass diese Zirkusdisziplin als Strapaten bezeichnet wird und die schwierigste Disziplin ist, die der Zirkus zu bieten hat. Das ist ein Schulter Facker, da brauchst du viel kraft und Flexibilität! da musst du wirklich jung anfangen! Ich bin nicht mehr 7 sondern 27 habe keinen Hintergrund im Gymnastik aber ich glaube an mich und kann das trotzdem lernen. Ich entschied, es auszuprobieren. Ich musste das selbst erleben. Ich nahm Chris 'alte Slackline und nähte einige Riemen zusammen und hängte sie heimlich draußen an einen Baum. Ich wollte nicht, dass mich jemand sieht wie ich es ausprobiere und scheite. Es war mir peinlich, dass ich dachte, ich könnte genauso großartig sein wie die Cirque du Soleil Artistin im türkisfarbenen Kleid. Es war ein nasser und kalter grauer Nachmittag. Ich stand unter dem Baum, holte Luft, wickelte den Riemen um meine Handgelenke und drehte mich Kopfüber, fand eine Position für meine Beine. Versuchte die c.d.s Artistin nachzuhamen. Als ich da so hing, meinen Körper an Ort und Stelle hielt, fühlte ich einen immensen Druck in meiner Lendenwirbelsäule und ich wusste, dass ich meinem Körper ernsthaften Schaden zufügen würde, wenn ich so weitermachen würde. Das würde mich keinem Ziel näher bringen, also gab ich auf. Ich legte die Strapaten weg und vergaß sie. Alleine bin ich gescheitert. Hat ja zum Glück keiner gesehen! Zwei Jahre später, als Chris und ich auf einer anderen Zirkustour waren, hörte ich eine Darstellerin sagen: "Ich werde vor den Shows Strapaten üben, gäll ". Ich hörte mich rufen: "Ich möchte auch Strapaten trainieren. Kann ich dabei sein?" Charlotte de la Bretèque hat nicht nur mit mir geübt. Sie brachte mir bei, wie man die Grundübungen trainiert, um die nötige Kraft aufzubauen, die ich für die Disziplin brauchte. Himmel sei Dank! Charlotte weihte mich in die Kunst der Luftakrobatik ein und öffnete mir die Tür zur solo Nummer meiner Träume! Der Vertrag endete und Charlotte zog zurück in ihre Heimat in Frankreich. Ich musste zu Hause alleine weiter trainieren. uff, Das war hart. Charlotte half mir bei jedem Klimmzug oder jeder Umkehrung. Sie hob mich hoch, stützte mein Körpergewicht und führte meine Körperbewegungen in die richtigen Richtungen. Und jetzt war die grosse challenge das alles aus eigener Kraft zu machen! Ich führte so manchen Kämpf mit mir selbst, um über mein inneren Schweinehund hinwegzukommen. Um weiter voranzukommen, musste ich jeden Tag aufs neue meine körperlichen Grenzen überschreiten, damit sich der Körper an die extremen Bedingungen anpassen konnte. Es war Schmerzhaft! Im folgenden Sommer, nach einer Kindershow, bei der ich eine meiner Trainingsroutinen in den Strapaten durchführte, wurde ich von Nikolas Stocker, einem Clown und Regisseur, angesprochen. Er nahm mich zur Seite und sagte: Mara, du machst großartige Sachen, aber du bist nicht geerdet, du hast eine sehr harte Energie und dein Lächeln ist falsch! Ooops da war es, jemand hatte meine Maske erkannt .Ich war mir dessen selbst bewusst, wusste aber keinen Weg, es zu überwinden. Ich war dankbar, dass Nikolas sich die Zeit und Mühe genommen hat, mir einen Weg zu zeigen, eine bessere Künstlerin zu werden. Auch seine Hilfe war essenziell für mein vorankommen! Er riet mir auf der Bühne geerdet zu sein, die Maske der starken abzusetzen und mich verletzlich zu zeigen. „When you want something, all the universe conspires in helping you to achieve it.“ -- Paulo Coelho „Wenn du etwas willst, verschwört sich das ganze Universum, um dir zu helfen, es zu erreichen.-- Paulo Coelho Wie passend gab es bei unserm nächsten Engagement eine Eröffnungsszene bei der ich einfach 5 min still auf der Bühne stand. Ich sah das als Einladung meine Erdungs-übungen jeden Tag auf der Bühne vor dem Publikum zu machen. Ich würde im Rhythmus der schönen Intro-Musik Wurzeln zum Erdmittelpunkt schlagen. Ich schaue das Publikum an und sage mir immer wieder, dass es in Ordnung ist, verletzlich zu sein. Ich konzentrierte mich darauf, meine Energie weich und transparent zu halten. Ich lasse mich vom Publikum beurteilen und erlaube mir zu fühlen, was ich in ihren Augen sah. Es war befreiend, nicht stark bleiben und versuchen zu müssen, großartig auszusehen, sondern einfach zu sein und Skepsis zuzulassen! Der Moment, in dem ich die Ablehnung der Zuschauer akzeptierte, ist der Moment, in dem sie sich mir gegenüber freundlich umdrehten, wo ich ihnen sympathisch wurde. An so einem Abend sitze ich mit der Sängerin Christine Gogolin in der Küche und die sagt zu mir: Weist du seit jahren singe ich ja immer für die Artisten und muss quasi tagtäglich alle Nummern sehen! Ich könnte so richtig geiles feedback geben! Aber mich fragt nieh einer! Da dachte ich mir das ist die Gelegenheit! Ich klappte mein Komputer auf und sagte:"Kannst du dir bitte die erste version von meiner Nummer anschauen und mir Feedback geben!" Wir schauten uns das Video an und am ende schauten wir uns in die Augen. Wir wussten beide das war so noch kein hit! Sie meinte dezent: Da kannst du mehr mit Tanz arbeiten und eine Geschickte erzählen in deiner Nummer anstatt nur Technische tricks aneinander zu reihen! Hast du dich den schon für eine Musik entschieden? Nein, ich habe noch nicht die Passende Musik gefunden! Da klappte sie ihren Komputer auf und spielt mir alle ihre Lieblings Stücke vor. Alle sehr schön aber keines hat mich umgehauen da sage ich: "ich zeige dir mein Lieblingsstück!" Als Trollabundin fertig gespielt hatte schauten wir uns wieder in die Augen und Christine meint:"Was suchst du noch? Das ist es!" Ich ermutigt von ihrer positiven Reaktion sage ja und der Songtext erst: Ich übersetze aus dem Isländischen: Ich bin verzaubert. Wie hast du mich gebannt? In Herz und Seele. In mir lodert das Feuer! Ich bin verzaubert. Wie hast du mich besessen? Mein ganzes sein. Ich werde dich nie wieder aus den Augen lassen. Christine:"Die story ist auch schon da! Da hast du deine Geschichte! Brauchen wir nur noch Tanz! Ich besuche im Sommer meine Freundin Manuela im Tirol sie ist Tänzerin Und wäre Perfekt für die Choreograpieh! Soll ich sie anrufen! Gesagt getan! Wir verbachten eine Woche gemeinsam bei Choreographin Manuela Kinzel! Gemeinsam erarbeiteten wir die Choreographie zur Geschichte für die Nummer die jetzt einen Namen hat "spellbound!" Es gelang mir im Folgenden Winter die Weltpremiere von Spellbound zu landen an der Silvestergala von dem Weihnachtszirkus in dem wir gerade spielten! Ich erntete Tosenden Applaus und fühlte das ich meine Heldenreise damit erfolgreich gemeistert hatte! Desire for light! Als Chris und ich das Duo Mara & Chris gründeten war für uns klar: Wir wollten ein Hit! Einen Zeltlifter der uns tobenden Applaus einbringt und uns engagement auf der ganzen Welt bringt! Von Anfang an hatten wir die Idee ein Burgeng-Nummer zu haben. Das ist (Bild oder besser beschreiben) eine art moderne illusions Jonglage. Wir finanzierten unsere ersten Requisiten und übten mal an die 500h bis wir die fertige Nummer im Variete präsentierten. Das war die erste Lern und Ausdauerphase. Die Erfolgsphase besteht immer darin die Nummer in einem engagement dem Publikum vorzuführen und zu sehen ob wir schon tosenden Applaus ernten! ☝️Das erste Mal, als wir unseren Manipulationsakt Aufführten, hatten wir nur 4 hölzerne Buugnegs im Einsatz. Die Nummer war aus heutiger Sicht gesehen schon richtig gut! Viel Technique und schön choreographiert. Entscheidend ist aber es brachte das Publikum nicht zum Schreien. ?Wir haben uns wieder in die Lern und ausdauerphase begeben und ein update an der Nummer vorgenommen. Wir haben Schwarzlicht Farbe besorgt und zuhause Tagelang gemalt und Gebastelt. Stolz präsentierten wir die Neue Nummer im Variete und - der ersehnte tosende Applaus blieb aus! Fazit: Die Nummer wurde ein bisschen besser, aber immer noch keine Schreie! ☝️3te Lern und Ausdauerphase: Wir betrieben tiefen Recherche und studierten Elemente aus Tanz und Partnerakrobatik ein! Wir starteten unsere Requisiten die nicht zum jonglieren gemacht waren (weil zu schwer, knallen auf die Hände und sind zerbrechlich) zu werfen und zu jonglieren. ?Für uns war die Tanz und Partnerakrobatik schwer und fürs Publikum war es nicht schwer genug. Applaus gab es immer! Aber wir wurden nicht zu den Stars der Show! ☝️Die nächste Lern und Ausdauerphase: Wir haben das ganze Konzept überdacht. Uns liessen uns inspirieren von der einzigartigen, fliessenden Bewegung der Polarlichter. Wir investierten in programmierbare LED Buugnegs und liessen Kostüme herstellen! Haben eine komplett neue Choreografie zu einer epischen erfolgreichen Film Musik erstellt. Chris verbrachte 2 Monate am Komputer als Vollzeit Programmierer damit; Das Licht, die Musik und die Bewegung der LED Objekte zu einem bezaubernden Erlebnis zu vereinen. Alles war milisekunden genau aufeinanfer abgestimmt und Die LED's arbeiteten in perfekter Synchronisation mit der Musik zusammen. Wir waren überzeugt! Jetzt haben wir unseren Hit! Erfolgsphase:? Die Nummer war um Meilen besser, für das Publikum! Und um Meilen besser für uns da wir uns von der Tanz und Partnerakrobatik verabschiedet haben! Die Nummer war bereits einzigartig am Markt und erntete Schreie! aber wir wollten mehr wir wollten ein Zeltheber! ☝️5te Lern und Ausdauerphase: Wir haben in 20 zusätzliche LED-Lampen investiert, um die Nummer zu vergrößern und die gesamte Bühne zum Leuchten zu bringen! 1500 einzelne LED’s an insgesamt 24 Beleuchtungskörper wurden programmiert und aufgeführt! Erfolgsphase:? Die Nummer blieb gut! Obwohl wir nun die Ganze Bühne erleuchten. Die 20 zusätzlichen Lampen machten keinen großen Unterschied! ☝️6te Lern und Ausdauerphase: Wir haben das ganze Konzept einmal komplett über den Haufen geworfen! Wir haben unseren Figuren Charaktere hinzugefügt. Eine Geschichte in die Nummer eingearbeitet. Manipulationstechniken in Comedy verwandelt und die Illusion von Magie hinzugefügt. Um das Pünktchen auf dem I zu setzten, haben wir uns ein Überraschungs Effekt ausgedacht. . Erfolgsphase:?6 Jahre nach der ersten Version von der Nummer. Wir bekommen unsere gewünschten Schreie!